Kritische Literaturtage 2015

KriLit_logo_ohneJahreszahlDie Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams.

Unabhängige und kleine Verlage aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren ihre alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen Bücher. Auch politische Initiativen, die Zeitschriften und Broschüren herausgeben, sind mit ihrem Sortiment dabei.
Ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Buchpräsentationen, Lesungen,
Podiumsdiskussionen etc. bei freiem Eintritt soll interessierte
BesucherInnen, AutorInnen und VerlegerInnen in Kontakt bringen.

Heuer erstmals auch mit Kinderbuchausstellung und gemütlicher (Vor-)Leseecke!

Veranstaltungsort:
KunstSozialRaum Brunnenpassage
Brunnengasse 71/Yppenplatz , 1160 Wien
(U6 Josefstädterstraße)

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 14. Mai: 14.00 bis 20.00 Uhr
Freitag, 15. Mai: 14.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 16. Mai: 12.00 bis 18.00 Uhr

EINTRITT FREI!

Organisation: Ulli Fuchs

KriLit 2015: 14. bis 16. Mai

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Termin für die Kritischen Literaturtage 2015 ist fix!
14. bis 16. Mai in der Brunnenpassage – Save the date!

Info und Voranmeldung unter kritische.literatur.tage@gmail.com
0650/510 92 78 (Ulli Fuchs)

8.5.: Diskussion „Süd–Ost–EU-ropa“

südosteuropaAnlässlich der »KriLit 2014«

Donnerstag, 8. Mai, 19 Uhr:
im “Republikanischen Club–Neues Österreich“
(1010, Rockhg. 1 / Eingang „Hebenstreit“)

Süd–Ost–EU-ropa

mit Martin Heintel, Erich Klein u. Peter Bettelheim.

Süd-Ost-Europa als geografischer Raum (gedanklich bisweilen ‘nur‘ mit dem Balkan verbunden) ist von staatlichen Grenzen durchzogen, die deren Nation(alität)en, ethnischen, sprachlichen und anderen kulturellen Charakteristiken nicht adäquat sind. Die Länder von SEE (South East Europe), diesem europäischen „Subkontinent“, werden uns dennoch immer wieder in Erinnerung gerufen: Vor vielen Monaten als „Pleitestaat Griechenland“ journalistisch „ins Gerede“ gekommen; aktuell als“Okkupation“ in der „Krim-Krise“ in Zusammenhang bzw. Folge der (zweiten) „orangenen Revolution“ in der Ukraine; und (zahlenmystisch) an den „Ersten Weltkrieg“ zurück blickend.

Aus unterschiedlichen Richtungen hin-schauend, werden an diesem Abend differenzierende Aus-Sichten besprochen.

Do., 15.5.: „Roque Dalton, erschießen wir die Nacht!“

roque-plakat-131114_webKriLit’14 -Opener
Donnerstag 15. Mai, 20 Uhr
Admiral Kino 1070, Burgg.119
EINTRITT FREI(E SPENDE)!

„Roque Dalton, erschießen wir die Nacht!“

Dokumentarfilm von Tina Leisch |
Österreich, El Salvador, Cuba 2013 | 86 min

Roque Dalton (1935-1975) ist der wichtigste Dichter El Salvadors, der Bertolt Brecht oder Jura Soyfer Mittelamerikas, sein Leben ein Abenteuerroman, seine Dichtung der britzelnde Funkenschlag zwischen politischer Utopie und Sinnlichkeit, zwischen revolutionärer Überzeugung und Lust an der Häresie.
Von den salvadorenischen Diktaturen wegen subversiver Tätigkeit als revolutionärer Schriftsteller und Agitator zum Tode verurteilt, gelang es ihm zweimal seiner Hinrichtung zu entkommen. Das erste Mal wurde der Diktator Lemus gestürzt und es gab eine Amnestie, das zweite Mal riss ein Erdbeben einen Riss in die Gefängniszelle, durch den Roque Dalton sich in die Freiheit graben konnte.
Er lebte in Mexiko, Prag und vor allem Kuba im Exil, er bereiste ganz
Lateinamerika, Europa, China und Korea. Er half mit, eine der ersten
Guerillaorganisationen seines Landes auf die Beine zu stellen, das ERP
(Revolutionäres Volksheer) und wurde von einer militaristischen Fraktion
seiner eigenen Organisation unter bis heute nicht geklärten Umständen
ermordet.
Er war Pionier einer linken Geschichtsschreibung und Kulturforschung
seines Landes, er machte emphatisch Gebrauch von „Guanakismen“ (also
salvadorenischen Eigenarten des Spanischen) und benutzte die Sprache der
Straße und der Wirtshäuser, den Jargon der Bordelle und Gefängnisse. Er
beschoss eine sich globalisierende Popkultur mit antikapitalistischen
Pointen und kritisierte kommunistische Befreiungskonzepte mit der fein
geschliffenen Machete seines Witzes.

Regie: Tina Leisch
Drehbuch & Konzept: Tina Leisch & Erich Hackl
Kamera: Gerald Kerkletz
Schnitt: Karina Ressler
Ton: Klaus Kellermann/Evelio Gay Salinas/ Marcos Menjivar
Animationen & Graphik: Nick Prokesch
Produzentin: Ursula Wolschlager Witcraft Szenario OG
Koproduktion: Kinoki Wien, ICAIC Havanna
Homepage: roquedalton.witcraft.at

Sa., 17.5.: „Stimmen gegen den Krieg“

Anna_Robert_PohlandKriLit’14 – Abendveranstaltung:
Samstag, 17. Mai 2014, 20.30 Uhr
Weinhaus Sittl (16., Lerchenfelder Gürtel 51)

„Stimmen gegen den krieg“ – Chor Gegenstimmen und Lesung

Dieter Braeg und Maren Rahmann lesen aus
„Die Pöhlands im Krieg – Briefe einer sozialdemokratischen Bremer Arbeiterfamilie aus dem Ersten Weltkrieg.“

Die Briefe stammen aus dem Nachlass der Eheleute Anna und Robert Pöhland aus Bremen. Seit Robert Pöhland im Frühjahr 1915 eingezogen und an die Front in Frankreich geschickt worden war, schrieben sich die beiden fast täglich, bis er im Oktober 1916 fiel. Die Korrespondenz ist proletarische Widerstandsliteratur gegen den Krieg und schildert eindrucksvoll den Alltag mit all seinen Gefahren an der Front und seinen Nöten in der Heimat. Sie berührt aber auch Themen wie Kunst und Literatur, humane Kindererziehung, Gleichberechtigung von Frau und Mann und sozialistische Zukunftsvorstellungen. Sie vermittelt ein lebendiges Bild vom geistigen und emotionalen Reichtum, vom Leben und Denken einer aufgeklärten und politisch bewussten Arbeiterfamilie im Ersten Weltkrieg und in der Vorkriegszeit.

Kritische Literaturtage 2014

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Impressionen von der KriLit 2013

Als Einstimmung auf die Kritischen Literturtage im Mai (16.-18.5.) bringen wir ein paar Impressionen von der KriLit 2013:

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KriLit 5/2014

krilit_2014

SAVE THE DATE!

Der Termin für die Kritischen Literaturtage 2014 ist fixiert. Wir werden uns bereits im Mai (16.-18.5.) in der Brunnenpassage in Wien-Ottakring wiedersehen. Alle weiteren Details folgen.

Videos zu den Kritischen Literaturtagen 2013

Ergebnisse der ALMA-Videoworkshops:

Jahresbericht 2013

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 8.800 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 3 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.