Archiv des Autors: Mike

Kritische Literaturtage 2016: 10. – 12. Juni

KriLit_logo_ohneJahreszahlDie Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams.

KriLit ’16 (10.-12. Juni 2016)
(Brunnenpassage, Brunnengasse 71/Yppenplatz, Wien-Ottakring)

Unabhängige und kleine Verlage aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren ihre alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen Bücher. Auch politische Initiativen, die Zeitschriften und Broschüren herausgeben, sind mit ihrem Sortiment dabei.
Ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Buchpräsentationen, Lesungen,
Podiumsdiskussionen etc. bei freiem Eintritt soll interessierte
BesucherInnen, AutorInnen und VerlegerInnen in Kontakt bringen.

Heuer wieder mit Kinderbuchausstellung und gemütlicher (Vor-)Leseecke!

Veranstaltungsort:
KunstSozialRaum Brunnenpassage
Brunnengasse 71/Yppenplatz , 1160 Wien
(U6 Josefstädterstraße)

Öffnungszeiten:
Freitag, 10. Juni: 14.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 11. Juni: 12.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 12. Juni: 12.00 bis 17.00 Uhr

EINTRITT FREI!

Organisation: Ulli Fuchs

 

KriLit empfiehlt: Lesung von Julia Lajta-Novak – „Leichtathlyrik“ (16.6.)

Julia Lajta-NovakFederwach das Vorwärts
Leichtathlyrik

Julia Lajta-Novak versprachlicht in ihrem Lyrikband die Leichtathletik. Als Stabhochspringerin gewährt sie so
aus weiblicher Perspektive Einblicke in körperliche Herausforderungen und Bewegungsabläufe. Sie setzt sich mit Themen wie Doping und Sexismus auseinander, mit Triumph und Verletzung, Erschöpfung, unbändiger Freude und Frustration. Einzelne Gedichte widmet sie bemerkenswerten Sportlerinnen, wie der Sprinterin Florence Griffith Joyner und der Hochspringerin Birgit Dressel. Die Gedichte werden von Illustrationen begleitet,
die die Dynamik der jeweiligen Sportart zum Ausdruck bringen.

Musikalische Begleitung: Judith Bernhart

Dienstag, 16.6.2015, 19:00 h
Offenes Atelier für Lebenskunst
Zimmermanngasse 8 / Ecke Kinderspitalgasse
1090 Wien
öffentlich erreichbar: Linie 43 und 44, Bus 13 A, U 6
Carsharing und Taxi gegenüber

Wir freuen uns auf einen literarischen Abend!

KriLit empfiehlt: Lesung von Rudolf Kraus (2.6., Wien)

rudolf_krausDienstag, 2.6.2015, 19:00
Buchhandlung Orlando Liechtensteinstraße 17 1090 Wien

Lesung ein ende ist nicht abzusehen tausend tode könnt´ ich sterben sprachminiaturen

Rudolf Kraus liest aus seinen beiden hochgelobten Sprachminiaturbänden.

Rudolf Kraus ist der Captain Kirk unter den Lyrikern: heldisch, stolz, nicht ohne Pathos, hin und wieder den Zeigefinger hebend, gleichwohl auch souverän, von Beginn an melancholisch, zusehends witzig. Und immer meint man, eine ungeweinte Träne zu spüren. Fazit: nicht vulkanisch, sondern menschlich.
Heinrich Steinfest (Deutscher Krimipreisträger 2004) Verdammt gute

Papierschiffchen gegen die unabänderlich ratternden Prosapanzer.
Georg Pichler, Bücherschau 203/2014

Wir freuen uns auf einen literarischen Abend! Um Anmeldung unter anmeldung@verlagshaus-hernals.at wird gebeten.

Foto: www.rudolfkraus.at

Pittler @ KriLit 2015: „Goodbye“

andreas_pittlerLESUNG IM RAHMEN DER KRITISCHEN LITERATURTAGE 2015

Donnerstag 14. Mai, 20.30 Uhr

Avalon. Kultur, 1080, Pfeilg./ Albertg.

Andreas P. Pittler liest aus „Goodbye“

Sieben Jahre ist es her, dass Andreas Pittler erstmals seinen Inspektor Bronstein auf Mörderjagd gehen ließ. Seitdem hat sich die Serie fest in den heimischen Bestsellerlisten eingenistet, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und für wichtige Preise nominiert. Mit „Goodbye“ liegt nun der fulminante Abschluss der Bronstein-Reihe vor: Wien 1955. Ein eiskalter Jännerabend. In der Schwarzenberg-Allee liegt eine Leiche. Und der Tote ist nicht irgendwer, sondern ein hochrangiger Polizeioffizier, der im Verhältnis der alliierten Besatzungsmächte eine besondere Rolle spielte. Schnell wird klar, dass der Fall – so kurz vor dem lange erhofften Abschluss des Staatsvertrags – mehr als heikel ist. Die Exekutive will sich die Finger nicht verbrennen und untersagt dem zuständigen Beamten jedwede Ermittlung. Der aber wendet sich vertrauensvoll an den pensionierten Polizeioberst David Bronstein, dem im Ruhestand ohnehin schon viel zu langweilig war. Wie in seinen besten Tagen begibt er sich auf Mörderjagd und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Spionen, Schmugglern und anderen zwielichtigen Figuren. Dabei freilich erhält er von unerwarteter Seite Hilfe.

www.andreaspittler.at

„Weder Opfer noch Henker!“

Philosophisches Literaturfrühstück

albert_camusFreitag 15.5. 11 Uhr
AVALON. Kultur, 1080 (Pfeilg. 27/ Albertg.)
„Weder Opfer noch Henker!“
Buchvorstellung und Gespräch zu Albert Camus: Libertäre und Résistance-Schriften mit Herausgeber und Übersetzer Lou Marin.
(Org. Verlag Graswurzelrevolution)

Innerhalb von zwei Jahren sind drei Bände zu Übersetzungen des
journalistischen Werks von Albert Camus erschienen:

  • Lou Marin (Hg.): Albert Camus –Libertäre Schriften (1948-1960), Laika, Hamburg 2013
  • Jacqueline Lévi-Valensi (Hg.): Albert Camus – Journalist in der
    Résistance (1944-1947), Bde. I und II (übersetzt von Lou Marin), Laika, Hamburg 2014

Die drei Bände dokumentieren den intellektuellen und praktischen
Werdegang von Camus zunächst innerhalb der französischen Résistance in
der Untergrundzeitung, nach der Befreiung von Paris im August 1944 in
der Tageszeitung „Combat“, dann, nach dem Scheitern des Programms der
Résistance unmittelbar nach der Befreiung, Camus’ Hinwendung zur und
seinen Einfluss auf die libertäre Bewegung. Camus schrieb von 1948-1960
für alle Strömungen des französischsprachigen Anarchismus, beteiligte
sich an Diskussionen, unterstützte Kampagnen und knüpfte dauerhafte
Freundschaften mit maßgeblichen AnarchistInnen der Nachkriegszeit.
In der Buchvorstellung wird zunächst der Gesamtzusammenhang der
Résistance- und libertären Schriften dargestellt und sich dann auf die
Kontakte und Diskussionen Camus’ mit AnarchosyndikalistInnen
konzentriert.