„Weder Opfer noch Henker!“

Philosophisches Literaturfrühstück

albert_camusFreitag 15.5. 11 Uhr
AVALON. Kultur, 1080 (Pfeilg. 27/ Albertg.)
„Weder Opfer noch Henker!“
Buchvorstellung und Gespräch zu Albert Camus: Libertäre und Résistance-Schriften mit Herausgeber und Übersetzer Lou Marin.
(Org. Verlag Graswurzelrevolution)

Innerhalb von zwei Jahren sind drei Bände zu Übersetzungen des
journalistischen Werks von Albert Camus erschienen:

  • Lou Marin (Hg.): Albert Camus –Libertäre Schriften (1948-1960), Laika, Hamburg 2013
  • Jacqueline Lévi-Valensi (Hg.): Albert Camus – Journalist in der
    Résistance (1944-1947), Bde. I und II (übersetzt von Lou Marin), Laika, Hamburg 2014

Die drei Bände dokumentieren den intellektuellen und praktischen
Werdegang von Camus zunächst innerhalb der französischen Résistance in
der Untergrundzeitung, nach der Befreiung von Paris im August 1944 in
der Tageszeitung „Combat“, dann, nach dem Scheitern des Programms der
Résistance unmittelbar nach der Befreiung, Camus’ Hinwendung zur und
seinen Einfluss auf die libertäre Bewegung. Camus schrieb von 1948-1960
für alle Strömungen des französischsprachigen Anarchismus, beteiligte
sich an Diskussionen, unterstützte Kampagnen und knüpfte dauerhafte
Freundschaften mit maßgeblichen AnarchistInnen der Nachkriegszeit.
In der Buchvorstellung wird zunächst der Gesamtzusammenhang der
Résistance- und libertären Schriften dargestellt und sich dann auf die
Kontakte und Diskussionen Camus’ mit AnarchosyndikalistInnen
konzentriert.

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