Sa., 17.5.: „Stimmen gegen den Krieg“

Anna_Robert_PohlandKriLit’14 – Abendveranstaltung:
Samstag, 17. Mai 2014, 20.30 Uhr
Weinhaus Sittl (16., Lerchenfelder Gürtel 51)

„Stimmen gegen den krieg“ – Chor Gegenstimmen und Lesung

Dieter Braeg und Maren Rahmann lesen aus
„Die Pöhlands im Krieg – Briefe einer sozialdemokratischen Bremer Arbeiterfamilie aus dem Ersten Weltkrieg.“

Die Briefe stammen aus dem Nachlass der Eheleute Anna und Robert Pöhland aus Bremen. Seit Robert Pöhland im Frühjahr 1915 eingezogen und an die Front in Frankreich geschickt worden war, schrieben sich die beiden fast täglich, bis er im Oktober 1916 fiel. Die Korrespondenz ist proletarische Widerstandsliteratur gegen den Krieg und schildert eindrucksvoll den Alltag mit all seinen Gefahren an der Front und seinen Nöten in der Heimat. Sie berührt aber auch Themen wie Kunst und Literatur, humane Kindererziehung, Gleichberechtigung von Frau und Mann und sozialistische Zukunftsvorstellungen. Sie vermittelt ein lebendiges Bild vom geistigen und emotionalen Reichtum, vom Leben und Denken einer aufgeklärten und politisch bewussten Arbeiterfamilie im Ersten Weltkrieg und in der Vorkriegszeit.

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