Stimmen zu den Kritischen Literaturtagen (1)

stimmen„Ich nehme an der KriLit teil, weil ich mich in einer angenehmen Atmosphäre mit gesellschaftskritischen Büchern beschäftigen kann. Eine andere Buchwelt ist möglich!“

Isabelle Ourny, VÖGB

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Die „Kritischen Literaturtage“ ist die einzige Buchmesse in Wien abseits des Mainstreams und ohne kommerziellen Hintergrund. Die Möglichkeit, alternative und kleine Verlage an einem Wochenende auf einem Ort versammelt zu haben, hat besonderen Charme und befriedigt die Lust nach Wühlen und Stöbern in Zeitschriften, Büchern, …

Das Rahmenprogramm aus Lesungen und Podiumsdiskussionen rundet die alternative Veranstaltung ab und macht Lust auf Mehr.

Für uns bedeuten die Krilit:

  • Präsentation unserer Zeitschrift „Die Alternative“
  • Darstellung der Unabhängigen Gewerkschaften – unsere politischen Forderungen und Ideen
  • Vernetzung mit Initiativen, Verlagen und Menschen
  • Unterstützung von alternativen Kultur- und Literaturinitiativen

Renate Vodnek,
AUGE – Alternative und Gruene GewerkschafterInnen/UG

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Wir sind sehr dankbar für die EINLADUNG und erachten es als EHRE, unser

neues Buch „ANPASSUNG oder WIDERSTAND. Freies Theater heute. Vom Verlust der Vielfalt“ bei den KRITISCHEN LITERATURTAGEN vorzustellen, nicht nur, weil es um KRITIK einer in unseren Augen verfehlten, neoliberalen Entwicklung in der sozialdemokratisch dominierten Wiener Kulturpolitik der letzten Jahre geht, sondern weil wir uns gerade hier ein OFFENES FORUM für eine weiterreichende DISKUSSION erwarten, wie es an anderen Orten wohl kaum zu Gebote stünde! DANKE!

Eva Brenner (Hg.) und AutorInnen-Team

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Wir vom GegenStandpunkt-Verlag nehmen an der KriLit teil, weil wir der Welt etwas mitzuteilen haben:

Über den im Geld gemessenen abstrakten Reichtum, der der Bedürfnisbefriedigung der Menschen zuwiderläuft;

über das Verhältnis von Kapital und Arbeit, wo letztere der Gewinnkalkulation der Unternehmer unterworfen ist, zum Schaden derer, die diese Arbeit abliefern müssen,

und über die Staatsgewalt, die diese Verhältnisse einrichtet und betreut und innerhalb des imperialistischen Staatengegensatzes auch nach außen verteidigt bzw. durchsetzt.

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„Wenn man sich eigene Meinung bilden will, ist man gut beraten, dafür nicht nur gleichgeschaltete Massenmedien heranzuziehen. Allerdings sind Hintergrundinformationen, die Betrachtung eines Sachverhalts aus verschiedenen Blickwinkeln und vertiefte Analyse nicht immer leicht zu finden. Genau dafür brauchen wir Räume wie die KriLit, die allen Menschen einen offenen Zugang zu Informationen abseits des Mainstreams bietet.

Attac informiert die Menschen über wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge – denn nur, wer diese versteht, ist wirklich handlungsfähig. Darum freuen wir uns sehr, heuer wieder bei der KriLit dabei zu sein!“

Cilli, Attac Österreich

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Die BUCHMACHEREI, ein kleiner aber feiner linker Verlag aus Berlin, möchte auch bei den Leserinnen und Lesern in Österreich bekannt werden. Mit der soeben erschienen Neuauflage von Volin (eigentlich Wsewolod Michailowitsch) „Die unbekannte Revolution“ dürfte auch in Österreich der Verlag auf notwendiges Interesse stoßen. Die Kritischen Literaturtage in Wien sind für die BUCHMACHEREI der richtige Ort, um sich mit jenem Lesepublikum zu treffen, dass mit Antikapitalismus, linker Gewerkschaftsarbeit und der Geschichte der anderen Arbeiterbewegung etwas anfangen kann.

Dieter Braeg

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Warum wir an der KRILIT teilnehmen?

In der heutigen Zeit, wo das wertvolle Buch und das kritische Lesen bedroht sind, muss gegengesteuert werden.

Große Verlage sind dazu nicht geeignet, weil sie den Kriterien des Marktes unterworfen sind. Große Verlage müssen Bestseller produzieren und „leisten“ sich mit den dadurch gewonnenen Überschüssen einige wenige wertvolle Publikationen.

Nur kleine Verlage oder Initiativen können den Zwängen des Marktes entgegentreten und wichtige Publikationen produzieren, die die Menschen bewegen und Inhalte vermitteln können. Dadurch wird dem Buch, der Publikation, dem Wort wieder ein Rahmen gegeben, und die Publikationen werden aus der Anonymität herausgeführt.

Wir freuen uns daher sehr, dass es in Wien eine solche Veranstaltung gibt, wo sich Verlage und Initiativen in diesem Sinne präsentieren können.

Antiquariat Bücherwühlkiste im Wimmer-Hof
Wolfgang Mühlberger

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Liebe Ulli,

habe ja, wie ich schon einmal geschrieben habe, vor 4 Jahren, als KriLit das erste Mal eine Messe ausgerichtet hat, teilgenommen und war ein wenig enttäuscht. So dachte ich, dass es einen Versuch

wert wäre, dies neuerlich zu probieren. Besonders finden die Kritischen Literaturtage dieses Jahr in einer mir sehr sympathischen Gegend

statt, die mir dafür äußerst attraktiv erscheint. Am Ende der Buchmesse wird sich erweisen, ob auch nächstes Jahr die Edition Splitter teilnehmen wird wollen. Auf alle Fälle finde ich es lobenswert, dass es bei uns solche Initiativen gibt und wünsche Dir für Dein unermüdliches Engagement viel Kraft und danke im Voraus. Herzlichst

Batya Horn
Edition Splitter & Galerie Splitter Art

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An den Kritischen Literaturtagen teilzunehmen ist für uns die Möglichkeit, nah an Leserin und Leser zu sein, Feedback zu erhalten zum eigenen Programm, und im Gegenzug ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Denn schließlich sind Sie es, die unsere Bücher lesen und unser Dasein erst ermöglichen.

Jürgen Schütz (Septime Verlag)

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