Maria Hörtner: Die unsichtbaren Kämpferinnen (17.12., 15 Uhr)

Frauen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien zwischen Gleichberechtigung und Diskriminierung

Freitag, 17. Dezember, 15.00 bis 16.30 Uhr
Eine Veranstaltung im Rahmen der Kritischen Literaturtage im ÖGB

Wenig beachtet wird, dass am bewaffneten Konflikt in Kolumbien auch Frauen beteiligt sind – nicht nur als Opfer, sondern ebenso als Kämpferinnen, von staatlichen Sicherheitskräften über rechte paramilitärische Organisationen bis hin zu den diversen Guerilla-Gruppierungen. Bei den FARC machen sie bis zu 40 Prozent der Kampfeinheiten aus. Diese »Unsichtbarkeit« beruht auf traditionellen Geschlechterkonzeptionen. Anhand von Interviews untersucht Maria Hörtner die Stellung von Frauen innerhalb der bewaffneten Gruppierungen wie nach ihrem Austritt aus denselben, geht auf Fragen der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und Intimität ein, arbeitet Elemente von Gleichheit und geschlechtsspezifischer Diskriminierung heraus und skizziert die Situation ehemaliger Kombattantinnen nach ihrer Rückkehr in das zivile Leben.

Maria Hörtner:
1981, Studium der Soziologie an der Universität Wien mit den Schwerpunkten feministische Theorien und politische Prozesse in Lateinamerika sowie Konfliktforschung. Diverse Studien-und Forschungsaufenthalte in Kolumbien.

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