„Der spanische Bürgerkrieg“ von Abel Paz (18.12., 14.30 Uhr)

Samstag, 18. Dezember 2010, 14.30 bis 15.15 Uhr (Saal „Amalie Seidel“)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Kritischen Literaturtage im ÖGB

Eine andere Welt war im Juli 1936 möglich!
Im Sommer 2011 jährt sich die spanische Revolution zum fünfundsiebzigsten Mal. Wieder ein Jahrestag, zu dem viele Publikationen auf dem Buchmarkt erscheinen wird. Und obwohl der kurze Sommer der Anarchie bekanntlich mit einer fatalen Niederlage endete, hat der Juli 1936 seine Faszination nicht verloren. Kein anderer Sommer als der von 1936 hat uns gezeigt, dass eine andere Welt, eine libertäre Welt  ohne Herrschaft, ohne Ausbeutung, ein Leben in freier Selbstbestimmung  möglich ist.
Schon aus biologischen Gründen gibt es kaum noch Zeitzeugen, die über die Spanische Revolution berichten können. Abel Paz war einer der Letzten. Seine vierbändige Autobiographie ist deshalb ein einzigartiges Dokument über diese Zeit.

Am 19. Juli 1936 begann die Hoffnung der Arbeiterklasse auf eine bessere Zukunft. 1939 wurde das einzigartige Experiment beerdigt. Die Totengräber waren der Stalinismus und der Faschismus. Die Demokratien haben die Schaufeln geliefert. Aber die Hoffnung konnten sie nicht begraben.
Abel Paz
1923 – 2009

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