“Common Wealth” von Michael Hardt und Antonio Negri” (17.12., 13.30 Uhr)

grundrisse.zeitschrift für linke theorie & debatte präsentiert:

Freitag, 17. Dezember, 13.30 bis 15.00 Uhr

“Common Wealth” von Michael Hardt und Antonio Negri” mit dt. Übersetzer Thomas Atzert

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kritischen Literaturtage im ÖGB

Ein Denken in Bewegung ist das richtige Denken, heißt’s sinngemäß bei Brecht. Ein solches Denken in Bewegung führen Toni Negri und Michael Hardt vor Augen, wenn sie ihre Kritik der bestehenden Verhältnisse aus Ausbeutung, Unterdrückung und Eigentum formulieren. Mit Common Wealth (dt. Übers. im Campus Verlag, 2010) liegt nun der dritte Band einer Reihe vor, die vor zehn Jahren mit Empire (dt. 2002) begann und mit Multitude (dt. 2004) ihre Fortsetzung fand. Während in den ersten beiden Bände der Trilogie Fragen nach den Passagen der politischen Herrschaft und der kapitalistischen Produktionsweise allgemein sowie nach den Veränderungen in der Zusammensetzung der Klassen im Zentrum standen, sind es in Common Wealth nicht weniger als das Problem einer Überwindung des Kapitalismus und die Frage des Kommunismus, die hier in neuen Perspektiven diskutiert werden. Denken in Bewegung heißt darum zuallererst, der «wirklichen Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt», wie Marx den Kommunismus definiert hat, nachzugehen. Die Buchvorstellung mit dem Übersetzer Thomas Atzert will dazu beitragen, dieses Denken, das Negris und Hardts politische Theorie im Kern ausmacht, zu diskutieren.

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